Baccarat Spielregeln

Genauso wie beispielsweise bei Blackjack oder Roulette, so spielt auch bei Baccarat jeder Spieler gegen die Bank, egal wie viele Spieler am Tisch Platz genommen haben. Da Baccarat ursprünglich aus dem spanischen Sprachraum stammt, wird der Spieler als „Punto“ und die Bank als „Banco“ bezeichnet.

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Reihum teilt die Bank sich selbst und jedem Spieler zunächst je 2 Karten aus. In Online Casinos geschieht dies selbstverständlich virtuell. Unter Umständen müssen Sie – der Spieler – bzw. die Bank noch eine dritte Karte aufnehmen. Dies hängt jedoch von der jeweiligen Spielregel, die zum Zug kommt. Diese Sonderregeln können Sie hier nachlesen. Die Karten der Bank bleiben aber verdeckt, können von dem Spieler also nicht eingesehen werden.

Denn nun geht es ans Wetten, bzw. die Tätigung eines Einsatzes. Sie haben 3 Wettmöglichkeiten. Entweder wetten Sie darauf, dass die Bank-Hand ihre eigene Kartenhand aussticht; oder dass ihre Hand besser als jene der Bank ist; oder dass ein „Standoff“ (also ein Unentschieden, wobei beide Kartenhände den gleichen Wert aufweisen).

Kartenwerte und Auswertung

Bei Baccarat muss man sich die Werte der einzelnen Karten genau einprägen, denn nur so kann man eine informierte Wettentscheidung treffen. Sowohl alle Bildkarten (d.h. Bube, Dame, König) als auch die 10er-Karte sind „wertlos“, haben also keinen Einfluss auf die Auswertung der Kartenhand. Das As wird grundsätzlich als „1“ gewertet. Die restlichen Zahlenkarten (ausgenommen die „10“) werden im Einklang mit ihrem aufgedruckten Wert gezählt. Die Kartenfarben spielen keinerlei Rolle.

Sollte es sich herausstellen, dass entweder die eine oder die andere Hand einen Gesamtwert von „8“ oder „9“ aufweist, wird keine weitere (also dritte) Karte mehr aufgenommen.

Nun wird es aber doch noch ein wenig komplizierter, denn es existieren auch noch Sonderregeln, gemäß denen die Bank, der Spieler oder auch beide entweder noch eine dritte Karte aufnehmen müssen – oder auch nicht. Darüber brauchen Sie sich in Online Casinos allerdings in aller Regel nicht den Kopf zu zerbrechen, denn die Software entscheidet automatisch ob noch eine dritte Karte aufgenommen werden muss oder Sie bei ihren zwei Karten bleiben können. Diese Sonderregeln wollen wir Ihnen nachstehend aber trotzdem im Detail darlegen, damit Sie wenigstens im Bilde sind.

Sind nun alle Kartenhände „komplett“, kann es ans Auswerten bzw. Vergleichen gehen. Hier ist es wichtig zu wissen, dass die Summe der Kartenhand (egal ob der Bank oder des Spielers) nicht zweistellig sein, also nicht über „9“ hinausgehen darf. Ist dies aber der Fall, so wird die linke Ziffer der zweistelligen Zahl einfach verworfen. Das wollen wir Ihnen anhand eines Beispiels verdeutlichen: Wir nehmen an, Sie haben eine „8“ und eine „7“ auf der Hand. Zusammengezählt ergäbe das „15“. Da die linke Ziffer „1“ verworfen wird, wäre der Gesamtwert Ihrer Hand nun also „5“.

Die Hand mit dem höchsten Gesamtwert gewinnt und die Auszahlungsquote beläuft sich auf 1:1, d.h. bei 10 Euro Einsatz gewinnen Sie 10 Euro (sofern Ihre Hand jene der Bank aussticht). Gewinnt die Bank, wird Ihr Einsatz schlicht und ergreifend eingezogen.

Auch die Auszahlungsquote bei einem „Standoff“ wollen wir uns noch kurz betrachten. Wie Sie bereits erfahren haben, bezeichnet ein „Standoff“ ein Unentschieden, d.h. der Gesamtwert beider Hände (jene der Bank und die Ihrige) deckt sich. Sie können beim Einsetzen darauf wetten, dass es zu einem „Standoff“ kommt. Das dies sehr schwierig zu erraten ist (und Sie sehr viel Glück haben müssen), ist die Auszahlungsquote ungleich lukrativer: Je nach Casino beträgt sie entweder 8:1 oder 9:1 (d.h. bei 10 Euro Einsatz erhielten Sie entweder einen Gewinn von 80 Euro oder 90 Euro).

Sonderregeln zum Austeilen einer dritten Karte

Sowohl für den Spieler als auch die Bank bestehen Sonderregeln, in welchem Fall (d.h. bei welcher gehaltenen Zweikarten-Hand) eine dritte Karte aufzunehmen ist, bzw. wann das nicht erlaubt ist. Die Regeln für die Bank sind dabei äußerst komplex. Betrachten wir uns aber zunächst die für den Spieler geltenden Sonderregeln an:

Spieler (Punto):

  • Erzielen entweder „Punto“ oder „Banco“ mit ihren ersten beiden Karten einen Gesamtwert von „8“ oder „9“, so wird keine dritte Karte mehr ausgeteilt. Die beiden Hände werden miteinander verglichen und die Spielrunde ist vorüber.
  • Weist „Punto“ einen Gesamtwert von „5“ oder weniger auf, so muss von „Punto“ eine dritte Karte aufgenommen werden.
  • Braucht „Punto“ keine dritte Karte zu ziehen, so muss allerdings „Banco“ eine dritte Karte ziehen wenn die „Banco“-Hand einen Gesamtwert von „5“ oder weniger beträgt.
  • Falls „Punto“ eine dritte Karte ziehen muss, aktivieren sich zudem die „Banco“-Sonderregeln für die dritte Karte.

Sie sehen wie folgt aus:

Bank (Banco):

  • Beträgt der Gesamtwert der „Banco“-Hand „2“ oder weniger, so muss die Bank eine dritte Karte ziehen, egal wie hoch der Gesamtwert der „Punto“-Hand nach dem Aufnehmen der dritten Karte ausfällt.
  • Falls sich der Wert der „Banco“-Hand auf „3“ beläuft, so muss die Bank eine dritte Karte ziehen, ausgenommen die dritte Karte von „Punto“ war eine „8“.
  • Falls sich der Wert der „Banco“-Hand auf „4“ beläuft, so muss die Bank eine dritte Karte ziehen, ausgenommen die dritte Karte von „Punto“ war eine „0“ (also eine Bildkarte oder eine „10“), eine „1“ (As) oder eine „8“ oder „9“.
  • Falls sich der Wert der „Banco“-Hand auf „5“ beläuft, so muss die Bank eine dritte Karte ziehen, sofern die dritte Karte von „Punto“ eine „4“, „5“, „6“ oder „7“ war.
  • Falls sich der Wert der „Banco“-Hand auf „6“ beläuft, so muss die Bank eine dritte Karte ziehen, sofern die dritte Karte von „Punto“ eine „6“ oder „7“ war.
  • Falls sich der Wert der „Banco“-Hand auf „7“ beläuft, so darf die Bank keine dritte Karte mehr ziehen.

So, nun erst einmal tief Luft holen!